Mühle

Molen

Um das Jahr 1654 wurde an der Stelle neben dem alten Getreidelager eine hölzerne Mühle erbaut. Im Jahre 1812, unter dem Regime von Napoleon, wurde die Mühle zwangsverkauft, da der Eigentümer Isaac Lijnbaert hohe Schulden hatte. Dabei wurden damals brennende Kerzen eingesetzt. Bevor eine Kerze ausging, konnte man sein Gebot herausbringen. Die Mühle ging auf diese Weise an die Familie Risseeuw über. Im Jahr 1884 wurde die Mühle durch einen Windstoß förmlich umgeblasen. Die damaligen Eigentümer, die Familie De Hulster (von Mutters Seite des heutigen Besitzers Ensenada) erteilten dem Mühlenbauer Willems aus Eeklo den Auftrag zum Bau einer neuen steinernen Mühle, ein Stückchen weiter weg. Das neue Gebäude erhielt ein so genanntes Mansardendach, so wie dies damals in Flandern üblich war. Bis 1900, als die Mühle ausbrannte, war diese in Betrieb. Der gleiche Mühlenbauer erhielt den Auftrag, die Mühle wieder aufzubauen. Während der Kriegsgewalt zwischen ’40-’45 wurde das Dach abgeschossen. In dieser Zeit war die Mühle und ihre Nebengebäude das Hauptquartier der Widerstandsbewegung der Umgebung und sie bot zwei alliierten Piloten Unterschlupf. 1948 wurde die Mühle restauriert und mit einem holländischen Dach ausgestattet. Bis 1963 war die Mühle in Betrieb. 1994 führte die Familie De Hulster im Rahmen des Denkmalschutzes erneut eine Restaurierung durch. Jeden Samstagmittag mahlt der 85-jährige Vater von Robert noch Mehl. Außerdem bietet er auf Anfrage auch Führungen in der Mühle an.

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